Oberfläche eines felsigen Himmelskörpers in Falschfarben in einer Kartenprojektion, die mit einem Koordinatengitter überlagert ist am Rand mit Breitengradangaben annotiert ist.

Planetare Oberflächen

Die Chemie, Mineralogie und Geologie der Oberfläche eines planetaren Körpers gibt Aufschluss über seine Entstehung, Entwicklung sowie seinen inneren Aufbau.

Dies wiederum liefert wesentliche Informationen für das Verständnis der Planetenentstehung und der unterschiedlichen Entwicklungspfade einzelner Körper, insbesondere derjenigen, von denen es auf der Erde kein Probenmaterial gibt. Die Arbeitsgruppe "Planetare Oberflächen" nutzt Fernerkundungs- und In-Situ-Instrumente an Bord von Raumsonden, um die Chemie, Mineralogie und Geologie einer Vielzahl von Planeten, Asteroiden und Kometen zu untersuchen. Zu diesem Zweck konzentriert sich die Forschung derzeit hauptsächlich auf den Zwergplaneten Ceres, den Asteroiden Vesta und den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, die im Rahmen der NASA-Mission Dawn beziehungsweise der ESA-Mission Rosetta besucht wurden. Die Arbeitsgruppe ist zudem beteiligt an den ESA-Missionen BepiColombo, die 2025 den Merkur erreicht, ExoMars, deren Lander 2028 auf dem Mars aufsetzen soll, und EnVision, die ab 2031 die Venus ansteuern wird.

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